Kasseler Kanupoloturnier am 11. und 12. Juni 2016

Die Kanupolo-Mannschaft des KCW trat am zweiten Juniwochenende die Fahrt nach Kassel an, um am dortigen Turnier des Kanusport-Vereins-Kassel teilzunehmen. Wer die Gegner in diesem Mixed-Turnier sein würden und wie stark die Mannschaften einzuschätzen sind war völlig offen.

 

Dementsprechend gespannt und motiviert traten Fabian Imdahl, Julia Knauer, René Glenz, Jakob Sänger, Johannes Siethoff und Jennifer Sinsel  zum ersten Spiel am Samstagvormittag um kurz nach 10 Uhr an. Unterstützt wurden wir  von zwei Spielern aus NRW, die sich als Einzelspieler angemeldet hatten. Der erste Gegner waren die Kiesseekröten aus Göttingen. Dort zeigte sich, dass sich unser Zusammenspiel untereinander und besonders mit den beiden unbekannten Unterstützern erst noch finden musste. Das Spiel ging 0:3 verloren.
In den am Samstag folgenden Partien gegen den RSV Hannover, Kassel 2 und Kassel 3 fand unser Team immer besser ins Spiel, stand streckenweise stabil in der Abwehr und erspielte sich im Angriff gute Wurfpositionen. Leider war beim Torabschluss der Wurm drin, so dass auch diese drei Spiele verloren gingen.
Der Samstagabend klang dann ganz entspannt bei leckerem Essen, Bierchen und Livemusik aus.

 

Am Sonntag stieß mit Joshua Piaskowski ein technisch sehr guter und schneller Spieler zum Team dazu, sodass wir die drei ausstehenden Zwischenrunden- und Platzierungsspiele mit neuer Hoffnung angingen. Leider setzte sich der „Torabschlussfluch“ vom Vortag fort, sodass wir auch die Spiele am Sonntag denkbar knapp verloren und mit dem 10. Platz im Gepäck in die Domstadt zurückkehrten.

 

Trotz dieser auf den ersten Blick enttäuschenden Bilanz ist jedoch auch viel Positives festzuhalten: Unserer Mannschaft mit vielen unerfahrenen Spielern gelang es über erfreulich weite Strecken gegen z.T. spielerisch und körperlich deutlich überlegene Mannschaften mit Bundesligaerfahrung gut mitzuspielen. Die solide Abwehrleistung zeigt sich schon darin, dass wir in den meisten Spielen über die Spielzeit von 20 Minuten nicht mehr als drei Gegentreffer kassierten. Im Angriff ging das Team meist ruhig und kontrolliert vor und erspielte sich, teilweise auch schon mit Hilfe von einstudierten Spielzügen, gute Möglichkeiten.

 

Das KCW-Team zeigte also insgesamt eine Leistung, auf die sich durchaus aufbauen lässt. Mit dem nötigen Quäntchen Glück im Abschluss ist für uns im nächsten Jahr eine bessere Platzierung drin!
Das Wochenende in Kassel hat uns allen, nicht zuletzt dank der guten Organisation und Bewirtung des KSK, sehr gut gefallen und Lust auf mehr gemacht!

 

JS